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Donnerstag, November 01, 2007

Tschechien zum Abschluss

Moin,

gestern haben wir noch einmal Besuch bekommen von Michis Opa und denjenigen, wo er mittlerweile wohnt. Und es gab die üblichen Abschiedsgeschenke:
Alkohol für den Carsten und süße Alkoholpralinen für Michi und Schokolade für die Kinder...
...öff...

...zum zweiten habe ich dann noch einmal nahegelegt, dass ich gerne über Nacht nach hause fahren würde, weil ich das einfach am liebsten habe. Ich habe zwar lauter dumme Sprüche bekommen (hauptsächlich von meinem Schwiegervater), aber ich habe es dann doch durchgezogen. Schlussendlich konnte ich so wenigstens heute morgen noch ausschlafen. Aber es gab noch einen sonnigen Abschiedstag von Láz und einen wunderschönen Sternenhimmel:

Dienstag, Oktober 30, 2007

Prag Teil II

Moin,

und logischerweise gab es noch andere nette Dinge zu sehen:
Zum Beispiel das Sexspielzeug-Museum (ohne Kinder wären wir auch drin gewesen, vielleicht beim nächsten Mal)...

...weiße Hinterhöfe...

...ich musste, nachdem ich jetzt gefasst worden war (ich hatte in diesem Laden vor dreizehn Jahren die Zeche geprellt), in den Kerker rein und die Zeit dort unten absitzen ohne Wasser und Brot versteht sich...

...und zum Abschluss den St.Veitsdom von der Karlsbrücke aus photographiert.

Ach ja, und bevor ich es vergesse:
Nachdem man in Prag war, muss man in diesem Laden sämtliche Dinge abgeben, die in Prag geklaut worden sind. Und die sammeln das Zeug schon seit unheimlich langer Zeit...

...und dieses Material wird gerne für Filme und Serien verwendet.

Prag Teil I

Moin,

und in Prag sind wir dann auch gewesen...
...mit der Metro in die Mitte (alleine die Rolltreppen sind eine Reise wert, obwohl sie mittlerweile an Geschwindigkeit eingebüßt haben)...

...die Karlsbrücke...

...ein Blick über Prag vom Hradschin aus gesehen...

...zwei kleine Mäuse neben einem tschechischen Elitesoldaten. Und eigentlich sollte er nicht zucken, aber als Jana nach seiner Waffe griff, musste er dann doch die Waffe wegziehen...
Er wurde danach hingerichtet, na ja...

...zudem wurde der typisch deutsche Touri porträtiert...

Montag, Oktober 29, 2007

Spaziergang in Láz

Moin,

nun, es soll ja nicht heißen, dass wir in einer landschaftlich häßlichen Gegend waren, drum gibt es jetzt mal ein Impressionen:




Sonntag, Oktober 28, 2007

Schönen Geburtstag

Moin,

und so waren wir dann ab mittags zum Feiern zum 90. von Michis Opa eingeladen...
...war auch sehr nett. Außer die zweiminütliche Nachfrage, ob man denn noch etwas zu essen haben möchte.
Es begann mit Kartoffelsalat mit Schnitzel. Aber nicht die typischen deutschen Schnitzelchen, die man so kennt (6cm lang und 2cm breit), nein es waren mindestens 10cm mal 7cm und davon gab es direkt zwei Stück auf den Teller. Mit einem riesigen Berg Kartoffelsalat. Aber ich glaube, dass hatte ich erwähnt. Danach gab es Geburtstagstorte (ohne Verschnaufspause versteht sich) und andere süßwarentechnische Schweinereien...
Danach wurden dann die üblichen Klebitschkys geliefert oder wie die Dinger heißen. Baguettebrot mit tschechischen Kartoffelsalat drauf und richtig schön durchgezogen (diese Brote sind richtig lecker). Und natürlich Becherovka und Pivo (Bier) und zur Feier des Tages auch noch Cola und tschechische Limo. Die Kinder hatten ihren Spass.

Leider machte Michis Opa im Laufe des Tages ein wenig schlapp und wir mussten dann doch noch den Notarzt rufen (der aber nicht dem deutschen Notarzt entspricht, sondern eher ein Hausbesuch mit Krankenwagen ist), um zu schauen, was es denn jetzt genau ist.
Als der Notarzt da war, hatten wir mittlerweile dafür gesorgt, dass sich der Puls stabilisiert hatte (mittels Beinhochlagerung), denn der war kaum zu tasten gewesen. Michi konnte nur an die Situation im März mit meinem Opa denken und das hat sie sehr tief getroffen.
Aber er konnte bleiben, aber er hatte die Auflage, sich nicht weiter dem Geburtstagsstreß auszusetzen, sondern sich sofort und ohne Widerrede ins bett zu legen. Das hat allerdings dann wieder ein wenig Überredungskünste gebraucht, aber wir haben es im Endeffekt dann doch geschafft.
So mussten wir den Rest des Tages ohne ihn essen. Und es waren jede Menge Menschen da...(hier nur eine Auswahl an Photos):


Abends waren wir dann nur noch pappsatt, aber meine Schwiegermutter, Michi und ich haben doch noch eine Runde Carcasonne gespielt - die Liegewiesenspezialistin hat gewonnen...

Samstag, Oktober 27, 2007

Auf der Suche nach Hauben

Moin,

houby oder so ähnlich sind die tschechische Bezeichnung für Pilze. Und nach denen wurde am ersten Vormittag in Tschechien gesucht. Und wir haben so sehr schöne nette Exemplare gefunden. Manche zum Essen, manche zum Nicht-Essen. Ich habe beschlossen, mich der Nichtesser-Fraktion anzuschließen, damit ich die Esser ins Krankenhaus fahren kann am Abend. Aber hier sind für Euch noch ein paar schöne Exemplare:



Danach bin ich mit meinem Schwiegervater, wie gestern schon angekündigt, eine Runde nach Pribram gefahren, um Geld zu tauschen, denn schließlich war er der absoluten Meinung, dass in Tschechien alles auch nachmittags am Samstag geöffnet hat, selbst die Sparkassen und Banken...
...nun gut, andere Länder, andere Sitten habe ich gedacht, aber auch in Tschechien musste mein Schwiegervater sich dann eingestehen, dass sie etwas ähnliches wie Arbeitsschutz haben - Läden haben aber tatsächlich auch samstags und sonntags geöffnet, im Gegensatz zu Banken.
So musste er sich 5000CZK (entspricht etwa 400€) von seinem großen Bruder leihen. Auch nicht schlecht. So kam ich aber in den Genuß, meinem Schwiegeropa als der erste aus Deutschland zum Geburtstag gratulieren zu dürfen. Gefeiert wird morgen...

Freitag, Oktober 26, 2007

Auf den Weg...

...nach Tipperary waren wir nicht, als wir um 5:20Uhr losfuhren. Zunächst holten wir meine Schwiegereltern mitsamt Schwägerin und Mario ab und dann ging es los mit zwei Autos gen Tschechien.
Um genauer zu sein ging es nicht nur nach Tschechien, sondern zu meinem Schwiegeropa, der in Pribram mittlerweile lebt, weil er mit seinen neunzig, die er heute wurde, nicht mehr alleine in Láz wohnen kann. Jetzt wohnt er bei seinem mittleren Sohn in einem kleinen Zimmer...
Die Fahrt war in Ordnung, bis auf die klitzekleine Tatsache, dass wir stündlich(!) anhalten durften, weil eines der Kinder immer zur Toilette musste. Entweder brüllte das Kind bei meinen Schwiegereltern im Auto und es brüllte eines unserer Kinder. Das passiert halt. So hatten wir eine reine Netto-Fahrzeit von etwa 7,5 Stunden, während die Brutto-Fahrtzeit etwa 10,5 Stunden war...
...aua.

Ich habe jetzt einen Dekubitus am Hintern, aber erstaunlich gute Laune. Und was das tschechische Geld angeht, dass wollen wir morgen (an einem Samstag) in einer Bank tauschen gehen - ob die tschechischen Banken wohl an einem Samstag geöffnet haben???